Als regionaler Bio-Großhandel ist für Ökoring der schonende Umgang mit Ressourcen seit über 25 Jahren tief in der Firmenphilosophie verankert. Wir arbeiten kontinuierlich an Lösungen, um unseren Verbrauch von umweltintensiven Materialien auf das Nötigste zu reduzieren.

So haben wir uns bei unserem Neubau 2012 für eine durch Geothermie betriebene und somit CO2-neutrale Lagerkühlung entschieden.

Unseren Papierverbrauch konnten wir 2017 durch die Umstellung der Rechnungsstellung reduzieren: Lieferschein und Rechnung sind seither nur noch ein Dokument. Außerdem erstellen wir unsere Angebote und Preislisten nur noch in digitaler Version. 

Selbstverständlich beschäftigen wir uns auch mit dem Verbrauch von Plastik. Die neue Wertschätzung der Konsumenten für den verpackungsfreien Einkauf und die daraus resultierenden Neueröffnungen von Unverpackt-Läden begrüßen wir sehr und freuen uns, unseren Kunden eine Vielzahl an verpackungsarmen Großgebinden bieten zu können.

Als Handel haben wir leider keinen direkten Einfluss auf die gewählte Verpackungsart der Hersteller. Doch wir sehen auch hier unsere Mitverantwortung. So haben wir 2019 eine freiwillige Umfrage unter unseren Lieferanten duchgeführt und veröffentlicht. 

Da eine radikale Plastikverneinung nicht immer den ganzheitlich nachhaltigsten Weg darstellt, hatten unsere Lieferanten hier die Möglichkeit, ihr Engagement bezüglich der Reduzierung ihres Ressourcenverbrauches vorzustellen.

Doch natürlich stehen auch wir hier in der Verantwortung, insbesondere was unseren Einsatz von PE-Wickelfolie zur Ladungssicherung betrifft. Durch die sukzessive Umstellung der grünen Frische, sowie das Packen von Kleinteilen in IFCO-Kisten mit Pfandsystem, konnten wir unseren Verbrauch in den letzten drei Jahren um 45% reduzieren.

Wir sind kontinuerlich auf der Suche nach Alternativen zur Folie, haben hier bis heute aber leider noch keine praxistaugliche für uns gefunden. Mit dem Wunsch, die Wickelfolie eines Tages komplett zu ersetzten, werden wir uns auch weiterhin intensiv mit verschiedenen Mehrweg- oder recycelbaren Lösungen befassen.

Die Ökoring Handels GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahr 1993 kontinuierlich gewachsen. Mit dem jetzigen Standort in Mammendorf bei München bezog die Firma 1999 erstmals ein eigenes Gebäude.

Dieses konnte genau nach den eigenen Bedürfnissen -auch damals schon mit Nutzung der Abwärme der Kühlanlagen für die Heizung und unter Berücksichtigung geomantischer Hintergründe - optimiert für einen teamorientierten Arbeitsstil gebaut werden. 2011 bis 2013 setzte die Ökoring Handels GmbH mit einem benachbarten Neubau sowie einem großen Anbau, der das Kühlvolumen für die Lagerung von weißer und grüner Frische mehr als verdreifacht, wie auch mit deutlich vergrößerten Verwaltungs-und Seminarräumen einen neuen Meilenstein.

Das Energiemanagement beruht auf einzigartigen Anlagen mit Pioniercharakter, welche schließlich in 2014 noch mit einer großen Solaranlage auf dem neuen Anbaudach für den Eigenverbrauch vervollständigt wurde. Eine ständige Optimierung durch Senkung der Verbräuche und Gewährleistung neuester Effizienzziele ist durch die Begleitung der beteiligten Firmen sichergestellt. Tatsächlich sind durch die effiziente ökologische Energienutzung aus Grundwasser-Geothermie, Solaranlagen und Abwärme-Nutzung der Kühlanlagen die Stromkosten trotz der beschriebenen Verdreifachung des Kühl- wie inzwischen auch des Tiefkühlvolumens, sowie der Heizung für die erweiterte Verwaltung und der Nachbarhalle nicht gestiegen.

 

Die beteiligten Firmen an diesem Energiekonzept und seiner baulichen Umsetzung waren:
Erdwerk GmbH, München
F+S Kälte-und Klimatechnik GmbH,Gernlinden
Fa. Praml Energiekonzepte GmbH, Ismaning
Schräfl Sanitär Heizungsbau GmbH, Egenhofen

Im Jahr 2015 wurde eine professionelle Stromladetankstelle mit 2 Schnellladestellen der EU-Norm Typ 2 eingerichtet, welche über die Photovoltaik-Solaranlage gespeist wird. 2021 werden weitere 4 Schnellladestellen hinzukommen.